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Max Frisch nannte den Dreischritt:

  • Reden
  • Schrei­ben
  • Den­ken

Er schrieb, dass er noch nicht im (nur noch) Den­ken ange­kom­men sei. Noch schrei­be er, damit ande­re an sei­nen Gedan­ken teil­ha­ben kön­nen. Eben dazu ist die­ses Blog da.

Gemein­de

Nach­fol­ge

Wis­sen­schaf­ten

unser Podcast

»Glaube, der wächst«, Gespräch mit Pfarrer Cornelius Grohs, Oldenburg

Pfar­rer Cor­ne­li­us Grohs und ich spra­chen dar­über, wie man­che For­men von Glau­ben offen­bar nicht mit­wach­sen. Men­schen wer­den zwar erwach­sen, aber nie mün­dig – in ihrem Glau­ben. Sie blei­ben leicht bei einem Kin­der­glau­ben ste­hen, obwohl sie aus den Kin­der­schu­hen längst…

Nachfolge jenseits der Ortsgemeinde

Wir stel­len fest: Wohn­ort, Arbeits­platz, Stu­di­en- oder Schul­ort rücken wei­ter aus­ein­an­der. Immer mehr Zeit ver­brin­gen wir unter­wegs. Und dann eben nicht in Gemein­de. Wie kann das Ange­bot der Gemein­den den Erfor­der­nis­sen und Lebens­rhyth­men der Chris­ten­men­schen besser…

Blog-Texte…

Feindbild Postmoderne

Aus wenigs­tens zwei Rich­tun­gen gibt es grund­sätz­lich Kri­tik am Begriff der »Post­mo­der­ne«: Die einen (»Vor­mo­der­nen«) leh­nen schon die Moder­ne ab, die ande­ren fin­den es über­trie­ben, schon wie­der eine neue Epo­che aus­zu­ru­fen (»Moder­nen«). Bei­de Ansät­ze begeg­nen mir…

Wie Werkzeuge auf Werkstücke einwirken…

Kaum kann man die Wir­kung des Buch­drucks auf die Refor­ma­ti­on über­schät­zen. Publi­zis­tik und Buch­druck sind gera­de aus den evan­ge­li­schen Kir­chen nicht weg­zu­den­ken. Auch spä­ter: Erwe­ckun­gen sind kaum ohne  Trak­ta­te und Ver­teil­schrif­ten denk­bar. Refor­ma­ti­on und Buchdruck…

Zehn persönliche Entscheidungen für das Gemeinwohl

Zehn persönliche Entscheidungen für das Gemeinwohl

Die­se Gedan­ken sind nicht mei­ne. Ich fand sie neu­lich, als ich das Buch wie­der ein­mal las, als Nach­wort in Jim Wal­lis, »On God’s Side«, S. 297f. – Ledig­lich die Über­set­zung geht auf mich zurück, und ich emp­feh­le das gesam­te Buch sehr zur Lek­tü­re, weil sich Eigennutz…

Lockdown als Chance zur Entschleunigung

Gewöhn­lich ist unser aller All­tag gut aus­ge­füllt. Ter­mi­ne, Ver­ab­re­dun­gen, … Vie­les davon ist der­zeit unmög­lich bzw. fällt aus. Grup­pen, Krei­se, Ver­ei­ne, Restau­rant­be­such und Kon­zert: Sie alle fin­den nicht statt. Ich wünsch­te mir, dass es anders wäre. Sehe aber ein,…

Warum Versöhnte versöhnen sollen…

Die Wel­len schla­gen in unse­rer immer mehr unmit­tel­ba­ren Zei­ten mit Bericht­erstat­tung per Twit­ter usw. schnel­ler hoch: Die einen erre­gen sich, die ande­ren auch. Man strei­tet (oft anonym, aber viel­fach auch bekannt) mit­ein­an­der und um so mehr mit den unbekannten…

Das Evangelium beginnt mit Umparken im Kopf

Das Neue am Neu­en Tes­ta­ment was ist eigent­lich das Neue am Neu­en Tes­ta­ment? – Das ist eine merk­wür­di­ge Fra­ge? Sicher! Den­noch mache ich ein­mal den Ver­such, die Fra­ge zu beant­wor­ten. Das Alte am Alten Tes­ta­ment ist: Die Bun­des­schlüs­se mit Noah, Abram und Mose richteten…

Kirchen werden nach Corona anders sein als zuvor…

In die­sen Zei­ten ändert sich viel, auch in Gemein­den und Kir­chen. Die Besuchs­zah­len in den Got­tes­diens­ten und Ver­an­stal­tun­gen sind durch die jewei­li­gen Hygie­nekon­zep­te begrenzt und eini­ge blei­ben vor­sichts­hal­ber weg. Ande­ren ist das Ver­fah­ren mit (Vor-)Anmeldung…

Warum gestalten wir nicht mehr Gottesdienste, in die wir selbst gerne gehen?

In den vie­len Kir­chen und Gemein­den wird erheb­li­cher Auf­wand dar­auf ver­wen­det, meist wöchent­li­che Got­tes­diens­te anzu­bie­ten. Hier kom­men Pas­to­rin und Küs­ter, Kir­chen­mu­si­ke­rin und vie­le Ehren­amt­li­che zusam­men. Mut­maß­lich zur höhe­ren Ehre Got­tes (ad maio­rem dei gloriam).…

anderen Entscheidungen zutrauen — statt zu bevormunden…

Erstaun­lich ist, dass Gott uns zutraut, dass wir Ent­schei­dun­gen tref­fen. Ja, wir kön­nen irren. Wir ver­fol­gen manch­mal eige­ne Zie­le, obwohl wir wis­sen, dass die­se nicht gut sind — weder für uns noch für ande­re. War­um ist es so üblich, dass Chris­ten­men­schen mei­nen, sie…

Nachfolge statt Dogmatik / Tun statt Fragen

In meh­re­ren Haus­krei­sen bin ich dabei. Das Übli­che ist, dass ein z.B. bibli­scher Impuls der­art bedacht wird, dass er unser prak­ti­sches Chris­ten­le­ben im bes­ten Fall erleich­tert bzw. berei­chert. Nach dem Erar­bei­ten des Tex­tes geht es irgend­wann um die Appli­ka­ti­on, die…

Nachfolge jenseits der Ortsgemeinde

Was sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten wesent­lich ver­än­dert hat, das ist, dass die Mobi­li­tät dras­tisch zuge­nom­men hat. Dem aber trägt das Ange­bot und das Den­ken in den meis­ten Gemein­den kaum Rech­nung. Die Ange­bo­te in den Gemein­den wer­den fort­ge­schrie­ben. Wir haben…

attraktive Nachfolge statt Gesetzlichkeit

In der ARTE-Media­thek sah ich eini­ge Tei­le einer Doku­men­ta­ti­on über die US-ame­ri­ka­ni­sche Pro­hi­bi­ti­on. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahr­hun­derts wur­de dort sehr viel getrun­ken, was für Fami­li­en, ins­be­son­de­re für die Frau­en und Kin­der teils uner­träg­li­che Zustände…

»außen hui – innen pfui« … moderne Gemeinde(n)

Als »modern« möch­ten vie­le Gemein­den wahr­ge­nom­men wer­den. Doch das ist bloß äußer­lich. Moni­to­re statt Schau­kas­ten, Bea­mer statt Gesang­buch, ein ani­mier­ter Inter­net­auf­tritt, alles in Bewe­gung. Musik muss aktu­ell sein, also nicht aus den 1990er Jah­ren. Alles älter als…

Metaphysik und Innerlichkeit funktionieren nicht mehr…

Die­se Fest­stel­lun­gen hat Bon­hoef­fer bereits vor 1944 gemacht, denn in sei­nen Brie­fen an Freund Beth­ge denkt er dar­über nach, was dar­aus folgt, dass die Men­schen mehr­heit­lich nichts ver­mis­sen, wenn sie nicht an Gott glau­ben. Sein »Dok­tor­va­ter« Rein­hold See­berg hatte…

Warum Theologie nicht hoch im Kurs steht…

Dass wir unser Auto nicht ver­ste­hen, dar­an haben wir uns gewöhnt. Dass es mit den Details ein­zel­ner Betriebs­sys­tem­kom­po­nen­ten am PC ähn­lich ist, neh­men wir hin. — Dass kom­ple­xe Rechts­ge­bie­te Fach­leu­te erfor­dern, dar­an haben wir uns gewöhnt. Auch in der Medizin…

Freikirche 2.0

( Ich schrei­be die­sen Text als Kir­chen­glied und gewe­se­ner »Gemein­de­lai­en­füh­rer« in der Ev.-meth. Kir­che – im Blick auf die, die Glau­ben leben möch­ten, statt ihn zu orga­ni­sie­ren. ) Das Mit­glied In mein’ Ver­ein bin ich hin­ein­ge­tre­ten, weil mich ein alter Freund darum…

Bist du bereit, über den Tellerrand zu denken…?