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Ohne Dialektik denken wir auf Anhieb dümmer; aber es muss sein: ohne sie!

Nachfolge postmodern

Die Zeit ist kaputt, auch wenn unse­re Uhren genau­er mes­sen als jemals zuvor.

Das Zitat oben aus Botho Strauß’ »Paa­re, Pas­san­ten« aus dem Jahr 1981 beschreibt unse­re Zeit und unser Den­ken. Auf­ge­klärt und mythisch zugleich. Hier geht es um die, die nach Gott fra­gen, aber nicht wie vor dem ers­ten Welt­krieg, son­dern in unse­rer zer­ris­se­nen Zeit.

wie geht Nachfolge heute?

wozu Gemeinschaft und Gemeinde?

ein neues Verhältnis zu den Wissenschaften?

Bist Du hier richtig?

Lie­be Leu­te im Haus­kreis, aber nie­mand denkt so wie Du?

Netz­werk-Christ? Dir geht es um Nach­fol­ge, nicht um die rich­ti­ge Tauf- etc. Leh­re?

Glau­ben leben, Men­schen errei­chen und sie dabei ernst neh­men?

Themen…

Nachfolge

Men­schen wer­den in die Chris­tus-Nach­fol­ge beru­fen, damals in Gali­läa und heu­te auch. — Was aber folgt dar­aus? Wie geht das prak­tisch?

Gemeinde/Gemeinschaft

Gemein­de und Gemein­schaft tra­gen dem Rech­nung, dass wir nicht alle Ein­sied­ler sind. Gut so, dar­aus fol­gen aber auch man­che Her­aus­for­de­run­gen. Dar­um geht es hier.

Wissenschaft

»Dem Den­ken Rechen­schaft vom Glau­ben zu geben«, dar­um bemüht sich Theo­lo­gie. Bis­her aber (ein­zel­ne Ent­wür­fe aus­ge­nom­men) eher vor­mo­dern.

Wis­sen­schaf­ten

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Hallo!

Ich bin Frank Weber

Theologie (Dipl.-Theol. und Kirchliches Examen) und Philosophie (dort Schwerpunkte Wissenschaftstheorie und Kulturalismus) habe ich studiert, arbeite in einem Handelshaus im Bereich globale Beschaffung. 

Gemeindlich bin ich Methodist und gewesener Lutheraner. Ich bin netz-affin, arbeite freiberuflich im Bereich Musik-/Audioproduktion.

Jahr­gang 1968, ledig, woh­ne mit mei­nen Geschwis­tern in einem Mehr­woh­nungs-Ein­fa­mi­li­en­haus in Han­no­ver.

Genug davon, in Gemeinde das Denken abzuschalten?

Eine Seite für alle, denen Nachfolge und Postmoderne am Herzen liegen.

Stand der Dinge ist:

2 %

im Gottesdienst

Klar, Got­tes­diens­te sind eine Hür­de und man­che pas­sen nicht. Klar, in Frei­kir­chen sind es pro­zen­tu­al deut­lich mehr. Aber: Es gibt ein Pro­blem. Die 20 Min. Input pro Woche pas­sen für vie­le nicht — und sie rei­chen ohne­hin nicht.

ca. 1 %

denkt postmodern

das ist viel zu wenig, um in Gemein­de oder Haus­kreis sich zu ver­net­zen. Man­che haben Gemein­de längst hin­ter sich gelas­sen.  — Online aber, mit You­tube, Pod­cast und Blog, da geht man­ches.

ca. 30%

Christen passen in keine Gemeinde

Vie­le haben es ver­sucht, füh­len sich fehl am Plat­ze. Das, was dort läuft, geht an ihrem Leben und Bedarf vor­bei. — Das neh­men die meis­ten hin. Ich emp­fin­de es als unhalt­bar.

Nach-kon­fes­sio­nell netz­wer­ken, das hilft allen, denn Nach­fol­ge muss für mich pas­sen, aber auch Gott und den ande­ren die­nen.«

Willow sagt: »Die Ortsgemeinde ist die Hoffnung der Welt. — Ich stelle fest: Viele kann keine Gemeinde erreichen.«

Frank Weber

»Gemeinde ist Infrastruktur. Wir bekommen aber immer mehr ad-hoc Netzwerke von Menschen aus unterschiedlichen Gruppen und Kirchen oder auch ohne.«

Frank Weber

»Kirchen und Politik sind bereits mit Corona völlig überfordert. Wie soll das erst werden, wenn Christus wiederkommt?«

Frank Weber

neueste Artikel…

Alphatiere und Nullsumme – Gemeinde 2.0

Wir haben die Zeit der star­ken Per­sön­lich­kei­ten. Nicht nur in der Poli­tik, auch in Gemein­den. Vie­le erwar­ten vom Pas­tor oder der Pas­to­rin, dass die es rich­ten müs­sen. In der Poli­tik begeg­nen uns die star­ken Typen: In den USA, in der Tür­kei und anders­wo. Käs­t­ner…

»christlich« als Adjektiv/Adverb vs. »Christus«

Christ­li­che Bücher fin­den sich eben­so im Han­del wie christ­li­che Musik. Christ­li­cher Lebens­stil ist ein The­ma. Nicht zu ver­ges­sen sind die C‑Parteien, die sich Christ­lich-Demo­kra­tisch bzw. Christ­lich-Sozi­al ver­ste­hen. In allen Fäl­len ist das »christ­lich« ein Adjek­tiv.…

missional statt missionarisch

Kul­tu­rel­len Unter­schie­de machen sich an Spra­che fest. Man muss nicht alles geschlechts­neu­tral for­mu­lie­ren. Aber: Das ist ein Zei­chen dafür, wie wir den­ken. Der Begriff des »mis­sio­na­ri­schen« rich­tet sich auf zwei­er­lei: auf die Fra­ge, ob’s Gegen­über in den Him­mel kommt…

Der Unterschied zwischen Fresh Expressions und Nachfolge-Postmodern

In die­sem Blog­bei­trag geht es um den Unter­schied zwi­schen der Ziel­grup­pe die­ses Blogs und dem, was vie­le als Fresh Expres­si­ons (of Faith) bezeich­nen. Es sind teils fast gegen­tei­li­ge Kon­zep­te, wenn­gleich die Beob­ach­tun­gen, von denen alles aus­geht, ähn­lich sind. Fresh…

wie handeln? – Gedanken zur Ethik…

Für vie­le hat Christ­sein etwas mit dem rich­ti­gen Han­deln zu tun. Dass man also ver­ant­wort­lich und so lebt, dass es Gott und den ande­ren dient. Eben das bedeu­tet, dass man ethisch gut han­delt.  Für unter­schied­li­che Berei­che unse­res Lebens, die bis­wei­len als Man­da­te…

denkende Nachfolge…

Den­ken­de Nach­fol­ge ist ein Gegen­ge­dan­ke zu den Rat­lo­sig­kei­ten, die die dia­lek­ti­sche Theo­lo­gie (Karl Barth und wei­ter dann Rein­hold Nie­buhr) uns zumu­tet. — Dar­um hat das Zitat Botho Strauß’ aus »Paa­re, Pas­san­ten« für mich eine dop­pel­te Bedeu­tung. Ein­mal bricht Strauß…

Podcast-Episoden…

Dogmatik versus Kirchengeschichte

Men­schen sind unter­schied­lich und viel­fäl­tig. Für man­che stellt sich die Fra­ge nicht: Weder inter­es­siert sie die Geschich­te noch die Fra­ge, wie zutref­fend vom Glau­ben gespro­chen wer­den kann. – Ande­re inter­es­sie­ren sich für eine der bei­den Dis­zi­pli­nen. Wer sich für bei­des inter­es­siert, die/der betreibt Dog­men­ge­schich­te – und somit das Gegen­teil von Dog­ma­tik…

Chancen großer Kirchen/Volkskirchen mit Max Apel

Max Apel ist seit eini­gen Wochen Pas­tor in Uslar in Süd­nie­der­sach­sen. In die­sem Gespräch geht es um sei­ne Rol­le für die 2.500 Men­schen, für die im Schnitt eine Pas­to­ren­stel­le in der Lan­des­kir­che da ist. Es geht um die Chan­cen der Begeg­nun­gen beim Ein­kau­fen, im Tauf­ge­spräch und beim Schüt­zen­fest: Volks­kir­che ist eine Her­aus­for­de­rung, aber sie bie­tet eben auch Chan­cen.

Das muss man wis­sen und wol­len, wenn man sich auf die Men­schen und die­se Arbeit ein­las­sen möch­te.

christliche Gemeinschaft ohne Gemeinde? – ein Gespräch mit Markus W.

Ein län­ge­res Gespräch über eine Art von geleb­tem Christ­sein heu­te, und das qua­si ohne Orts­ge­mein­de. Dafür mit meh­re­ren Haus­krei­sen und auch eige­nen Ange­bo­ten. Mar­kus ist Leh­rer und hat einen jun­gen Sohn; so dass sonn­tags mor­gens kei­ne gute Zeit für Got­tes­diens­te ist. Wir ken­nen und schät­zen ein­an­der lan­ge, rund fünf­zehn Jah­re. – Wie er als Christ lebt, dar­um geht es hier in die­sem ers­ten Pod­cast von nachfolge-postmodern.de – Mir geht es dar­um, dass es kei­ne rich­ti­gen oder fal­schen Pra­xen geben soll; ich höre ger­ne wie ande­re das machen. Die­ses Gespräch führ­te uns über gut eine Stun­de durch man­ches vom Mar­bur­ger Kreis bis zur Jugend­kir­che, von den Navi­ga­to­ren bis zum Hil­des­hei­mer Dom. Wir spra­chen über Bon­hoef­fers Nach­fol­ge und Hör­­saal-Theo­­lo­­gie, über inspi­rie­ren­de ande­re, Glau­bens­vor­bil­der. Über die Rol­le der Gemein­den und des Kon­fir­ma­ti­ons­un­ter­richts für die Ent­wick­lung eines eige­nen Glau­bens. Mehr gibt es zu hören.